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Perspektiven an der Hochschule

Chat mit GSO-Vorstand Peter Langer: Die Professur in Deutschland - Bewerbung, Berufung, Fördermöglichkeiten

Am 25.03.2009 hatten die GSO-Scholars die Möglichkeit mit Peter Langer (Gründungsmitglied und Vorstand der GSO sowie pensionierter Universitätskanzler) zum Thema „Die Professur in Deutschland - Bewerbung, Berufung, Fördermöglichkeiten“ zu chatten. Hier haben wir für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten aus dem Chat aufbereitet.

Peter Langer hat die Hochschule der Künste in Berlin mit gegründet, war Gründungskanzler der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus und ist zurzeit dabei eine private Franz-Oppenheimer-Universität (Wirtschafts- und Kulturwissenschaften) aufzubauen.

a.Generelle Chancen von Rückkehrern auf eine Hochschulprofessur in Deutschland
b.Die Bewerbung: Kontaktaufnahme, Bewerbungsverfahren
c.Zur W2- und Juniorprofessur
d.Habilitation und gleichwertige Leistung
e.Lehrverpflichtung

a. Generelle Chancen von Rückkehrern auf eine Hochschulprofessur in Deutschland

Herr Langer, wie würden Sie die generellen Chancen für eine W2- oder W3-Stelle einschätzen?
Zurzeit sind sowohl im W2-Bereich als auch im W3-Bereich über die nächsten Jahre noch viele Professuren an deutschen Universitäten zu besetzen: Sowohl neue Stellen (die u.a. über die Exzellenzinitiative geschaffen wurden) als auch Wiederbesetzungen, insbesondere weil zurzeit ein großer Generationenwechsel an den Hochschulen stattfindet.

b. Die Bewerbung: Kontaktaufnahme, Bewerbungsverfahren

Wie stellt man Ihrer Meinung nach am besten Kontakte mit potentiellen aufnehmenden Institutionen/ Universitäten her?
Die Kontakte zu den Universitäten findet man am besten direkt über deren Webseiten; wobei es sich empfiehlt, die Fachkollegen bzw. Professoren anzusprechen oder auch Funktionsträger wie Dekane und Institutsdirektoren. Bei außeruniversitären Einrichtungen sollte man ebenfalls die Direktoren der wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen (z.B. der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft oder der Leibniz-Gemeinschaft) ansprechen. Die sachlichste Art im Hochschulbereich an Entscheidungsträger heranzukommen ist eine Initiativbewerbung, bei der man sich direkt an Institute und Fakultäten wendet.

Mir wird immer wieder gesagt "man muss im deutschen Netzwerk" sein. Würden Sie dem zustimmen?
Es gibt viele Netzwerke, die man selber aufbauen kann und pflegen muss. Insbesondere würde ich empfehlen Fachkongresse zu besuchen und sich möglichst selbst als Speaker bekannt zu machen.

Wie bewirbt man sich für eine Professur, wie läuft das Verfahren ab und gibt es dazu generelle Tipps?
Zur Kontaktaufnahme gilt das oben gesagte. Eine Initiativbewerbung ist möglich; ansonsten empfehle ich die Stellenausschreibung bei www.academics.de, in der ZEIT sowie in „Forschung & Lehre“, der Zeitschrift des Deutschen Hochschulverbandes. Der Hochschulverband ist über die GSO direkt zu erreichen (die Registrierung im GSO-Talentpool ermöglicht das kostenlose Abonnieren des elektronischen Stellenausschreibungsdienstes des Deutschen Hochschulverbandes: www.gsonet.org/js). Auf die Einzelheiten eines komplexen Berufungsverfahrens werde ich bei gezielten Fragen eingehen.

Gibt es Altersgrenzen für Berufungen?
Altersvorschriften gibt es z.B. für die Ernennung von Beamten. In der Regel werden Professoren, je nach Bundesland bis maximal 45-50 Jahre, verbeamtet. Danach und daneben ist eine Beschäftigung im Angestelltenverhältnis immer möglich.

Kann man erwarten, dass die Reisekosten für ein Vorstellungsgespräch von der Hochschule übernommen werden bzw. dass sich die Universität um eine Finanzierung bemüht?
Das ist in Deutschland eine schwierige Frage, weil Reisekosten meist nur innerhalb des Landes übernommen werden. Hier kann die GSO aber helfen: Mit Unterstützung des Krupp-Programms „Rückkehr deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“ können für Vorstellungsreisen Mittel beantragt werden. Dies geschieht schnell und flexibel über die Hochschule - weisen Sie sie, wenn Sie eingeladen werden, darauf hin. (Alle Informationen unter: www.gsonet.org, Rubrik Hochschule.)

Wie lang sollte denn ein Bewerbungsschreiben sein?
Ich habe den Eindruck, dass ich fast alles was ich gemacht habe erklären muss, da viele Deutsche weder mit dem amerikanischen noch dem englischen Uni-System vertraut sind. Zudem sollte ja jede Bewerbung auf das Anzeigenprofil abgestimmt sein. Es sollte genau darauf geachtet werden, dass die Angaben in der Bewerbung sich sehr genau auf die Anforderungen im Anzeigenprofil beziehen. Sie müssen in dem Bewerbungsschreiben nicht das Uni-System erläutern, sondern vermitteln, dass Sie die richtige Person für die ausgeschriebene Stelle sind.

Sollte man einen klaren unabhängigen Forschungsplan haben, oder eher Offenheit auch für Kooperationen mit den Kollegen vor Ort aufzeigen. Oder eine Mischung aus beidem?
Der Forschungsplan gehört nicht ins Bewerbungsschreiben, sondern kann später vorgelegt werden. Die Forschungsplanung – und auch wie klare Vorstellungen Sie dazu haben - hängt von der ausgeschriebenen Stelle ab.

c. Zur W2- und Juniorprofessur

Mich würde interessieren, welche Ausstattungswünsche (Geldmittel, Stellen, Räumlichkeiten) angemessen sind bei einer Erstberufung im Fach Chemie, wahrscheinlich W2?
Ich muss Sie leider enttäuschen: Bei einer W2-Professur werden in der Regel keine Berufungsverhandlungen angeboten. Ich rate Ihnen, Kontakt mit dem Dekan aufzunehmen und zu eruieren, ob Bereitschaft besteht, Ihnen eine Erstausstattung (bei einer neuen Stelle - denn bei einer Wiederbesetzung muss ja etwas vorhanden sein) oder zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen.

Wie sehen eigentlich die Aufstiegschancen von W2 aus? Mit < €50k Gehalt kann man ja keine so großen Sprünge machen?
Auch in W2 kann man Leistungszulagen erhalten, und man kann sich weiter auf W3-Stellen bewerben, was im Erfolgsfalle dazu führt, dass die jetzige Hochschule Bleibeverhandlungen anbietet, die auch einen Aufstieg nach W3 beinhalten kann.

Welchem Erfahrungsstand entspricht W2? Ich bin seit gut 3 Jahren Postdoc und werde noch knapp 2 Jahre bleiben, also 5 Jahre insgesamt. Ist da eine Juniorprofessur oder W2 angebracht?
Beides. Je nach Ausschreibung kann man beides angehen.

Meine Frage bezieht sich auf Juniorstellen. Ich habe als Informatiker hier in den USA eine feste Stelle als Research Scientist und mehr Verantwortung als so mancher C4 Professor in Deutschland. Dennoch schlägt man mir ständig vor, mich auf (befristete) Juniorstellen zu bewerben. Frage: Werden Leute, die sich nach einigen Jahren direkt auf eine Professur bewerben, schief angeguckt?
Die Juniorprofessuren sind ursprünglich eingerichtet worden, um sich auf eine Professur vorzubereiten, da offiziell die Habilitation abgeschafft worden ist. Tatsächlich werden Juniorstellen nicht im vorgesehenen Maße und auch nicht in allen Bundesländern eingerichtet. Insofern ist es grundsätzlich nicht nachteilig über die Juniorprofessur an höherwertige Positionen heranzukommen. Wenn das Profil passt und man eine habilitationsgleichwertige Leistung vorweisen kann, ist jedoch eine Bewerbung auch auf eine W2 oder W3 möglich. Beste Voraussetzungen sind hier Veröffentlichungen in den internationalen Fachzeitschriften.

Mir wurde abgeraten, mich für eine J-Professuren zu bewerben, stattdessen direkt auf W2 (für mich mit 4+ Jahren nach PhD). Stimmt das?
Beides ist möglich (s.o.).

d. Habilitation und gleichwertige Leistung

Wenn man eine Juniorprofessur bekommt, muss man sich dann noch habilitieren?
Die Habilitation ist in Deutschland grundsätzlich abgeschafft, wird jedoch dennoch häufig verlangt. Sie kann durch gleichwertige Leistungen und vergleichbare Tätigkeiten z.B. als Assistant oder Associate Professor anerkannt werden. Unter habilitationsgleichen Leistungen versteht man den Nachweis der wissenschaftlichen Tätigkeit durch Veröffentlichungen; in den Ingenieurswissenschaften kann der Nachweis auch durch hervorragende Leistungen in der Praxis erbracht werden.

e. Lehrverpflichtung

Ich bin Postdoc in den kognitiven Neurowissenschaften. Wie wichtig ist Lehrerfahrung im Zusammenhang mit einer Bewerbung auf eine Professur?
Lehrerfahrung ist zur Besetzung einer Professur grundsätzlich unerlässlich, da reine Forschungsprofessuren (zwar möglich) aber in der Regel nicht vergeben werden. Deshalb sollte man zumindest durch einen Lehrauftrag sich diesen Nachweis beschaffen.

Was sind übliche Unterrichtsstunden pro Woche/Jahr? Gibt es da Verhandlungsspielraum?
Die übliche Lehrbelastung an einer wiss. Uni sind 9 SWS, an einer Fachhochschule 18 SWS. Verhandlungsspielraum ist gegeben; für die Wahrnehmung von Funktionen (Dekan etc.) gibt es Stundenermäßigungen.

Reicht als Lehrerfahrung die Erfahrung als wissenschaftlicher Mitarbeiter (pre-doc)?
Nein, es muss sich um selbstständige Lehre handeln.

Was ist die Definition von "selbstständiger Lehre"?
Der wissenschaftliche Mitarbeiter kann seine Lehrveranstaltungen nur unter der Verantwortung eines Professors wahrnehmen. Selbstständige Lehre kann man also erst durchführen, wenn man die Venia Legendi erhalten hat.

Was ist denn die Venia Legendi? Ich habe hier drei Kernkurse für ein Master Programm entwickelt und unterrichtet. Gilt das?
Ich vermute dass dies anerkannt würde; es ist deshalb schwierig, weil die früheren Nachweise Habilitation/ Privatdozent/ Erteilung der Venia Legendi eigentlich nicht mehr gelten und doch noch verlangt werden. Regelmäßige Lehrveranstaltungen als Lehrbeauftragter im Ausland werden in der Regel jedoch als Lehrerfahrung anerkannt.

Was können wir im Ausland zur Kompensation der Lehrerfahrung machen?
Wenn die Lehrerfahrung noch nicht so umfangreich ist muss man daran arbeiten.


Chat mit Rückehrerin Prof. Sandra Richter: Rückkehr an die deutsche Hochschule im Bereich Geisteswissenschaften

Frau Prof. Sandra Richter, Literaturwissenschaftlerin an der Universität Stuttgart, stand am 25.03.2009 ebenso den Fragen der Scholars zu den Themen Berufungsverhandlungen, Besoldung, Stellenwert der Geisteswissenschaften und Vorzüge des britischen bzw. deutschen Hochschulsystems, Rede und Antwort.

a.Bewerben aus dem Ausland
b.Besoldung und Berufungsverhandlung
c.Zur Zukunft der Geisteswissenschaften

a. Bewerben aus dem Ausland

Hatte die Tatsache, dass Sie sich aus Großbritannien beworben haben - aus ihrer Sicht - Einfluss auf ihre Berufung?

Die Berufungskommission war so eine Mischung aus beeindruckt und verschreckt: Kommen Sie wirklich? Oder bleiben Sie auf der Insel? Es wirkte ganz anders, als wenn sich jemand vorstellt, der immer nur ein System gesehen hat. Und es war sehr hilfreich bei den Berufungsverhandlungen. Sicher ist es auch ein Risiko für die Kommission, weil sie die Lage außer Landes schlechter einschätzen kann als im eigenen. Zugleich ist es aber eine Chance für die Fakultät und die Uni, eine international angesehene Wissenschaftlerin zu berufen. Und Internationalität als Berufungskriterium ist enorm wichtig.

Was haben Sie in GB am Hochschulsystem - im Vergleich zu D - besonders geschätzt?
1. Die flachen Hierarchien (die aber auch nicht immer flach sind!), 2. Die produktive Umgebung Londons und Oxbridges - man findet für alles einen Spezialisten, trifft auf die merkwürdigsten Diskussionszirkel, 3. Die Flexibilität der Institutionen - man kann etwa in der eigenen Uni aufsteigen, 4. Den Umstand, dass man frühzeitig Tenure bekommt.

Welche Gründe waren für Sie ausschlaggebend nach D zurückzukehren?
1. Private: Mein (jetziger) Mann arbeitet in Frankfurt, was von Stuttgart gut zu erreichen ist. 2. Strukturelle: Ich sah, dass in England, speziell in den Londoner Unis, Geld immer wichtiger wurde - m.E. ein bisschen zu wichtig. Die Unis sind in England eine wichtige Industrie, während deutsche Unis noch etwas vor sich hinträumen - was gut und schlecht zugleich ist. 3. Fachliche: Stuttgart und sein Umfeld sind sehr produktiv.

Wie kann man in Deutschland wieder Netzwerke knüpfen, wenn man lange Zeit im Ausland gewesen ist?
Es gibt das TransCoop-Programm der Humboldt-Stiftung, das ausdrücklich auf Netzwerken USA-D abstellt. Ansonsten: Den Leuten schreiben, die Sie gut finden. Ich würde das recht offen angehen.

b. Besoldung und Berufungsverhandlung

War das Angebot aus Deutschland finanziell interessant?
Die W-Besoldung hat sich für mich absurderweise ausgezahlt. Kurzum: Ja, das Angebot war (inklusive Beamtenpension und Beihilfe-System) so attraktiv, dass englische und amerikanische Unis jetzt einiges bieten müssten...

Sonst heißt es doch immer die W-Besoldung könnte mit der Besoldung im Ausland nicht mithalten. Gab es Leistungszulagen?
Die W2-Besoldung ist indiskutabel. Die W3-Besoldung kann mithalten, wenn die Zulagen hoch sind. M.a.W.: Ja, es gab reichlich Zulagen (Funktionszulage für Abteilungsleitung und Leistungszulagen). Auch ist W3 in Baden-Württemberg höher als in anderen Bundesländern.

Können Sie etwas zum Verhandlungsspielraum im Rahmen Ihrer Berufungsverhandlung sagen? Welche personellen Ressourcen stehen Ihnen jetzt in Stuttgart zur Verfügung?
Der Verhandlungsspielraum war im Jahr 2007 groß. Aktuell sähe es wegen der knappen Finanzlage vermutlich anders aus. Zu meiner Abteilung gehören 2 volle Assistenzen/ Juniorprofessuren (die ich nach Wahl ausschreiben kann), eine halbe Sekretariatsstelle sowie Hiwi-Mittel. Wobei ich etwas anderes anmerken muss: Die Ausstattung ist Last und Freude zugleich. Ich verwalte 40% meiner Zeit, lehre 40% und forsche 20%. Das ist m.E. keine besonders gesunde Verteilung. Das englische System mit den wechselnden Heads of Department finde ich besser - für die Wissenschaft.

Zurzeit gibt es wieder verstärkt eine Diskussion um die Attraktivität ostdeutscher Universitäten. Was denken Sie darüber? Haben Sie Erfahrungen damit, dass ostdeutsche Unis nicht konkurrenzfähig sind?
Die Universitäten in Ostdeutschland leben aktuell noch aus einem Sonderfond, der bald ausläuft. Da stellt tatsächlich ein Problem dar. Da ich ein Angebot einer ostdeutschen Uni (eben Jena) hatte: ja, zumindest finanziell tat man sich sehr schwer den Schwaben etwas entgegenzusetzen. Aber personell und strukturell stehen einige gut da, u.a. Jena. Die ostdeutschen Unis müssten gründlicher als andere überlegen, wofür sie stehen wollen - und zeigen, dass ihr Umfeld (auch jenseits von Berlin) attraktiv ist. Rostock z.B. ist eine wunderschöne Stadt mit guter Bibliothek.

Haben Sie noch Tipps für die Berufungsverhandlung?
1. Gutes Konzeptpapier schreiben, das sachlich überzeugt (max. 6 Seiten). 2. Mit dem Dekan verständigen, wo die Grenzen und Verhandlungsspielräume liegen, 3. Sich selbst klar werden, unter welchen Bedingungen man etwas tut oder nicht.

c. Zur Zukunft der Geisteswissenschaften

Wie sehen Sie die Zukunft der Geisteswissenschaften in D? Werden die sog. "kleinen Fächer" im Ausland, beispielsweise in GB anders wahrgenommen?
Die Geisteswissenschaften sind 'global' unter Beschuss. In GB werden zurzeit ca. 20% gekürzt. Bei uns wird man sehen, dass die Exellenzuni auch negative Folgen hat: Umverteilungsmaßnahmen nämlich. Die Geisteswissenschaften stehen dabei nicht gut da, weil sie weniger finanzielle Mittel eingeworben haben als andere.Personell finde ich die Geisteswissenschaften in D aber gut. Viele jüngere, auslandserfahrene Kollegen sind zurückgekehrt (auch Dank der GSO!). Einige ältere tun sich allerdings schwer, vom Denken in Lehrstühlen und Seilschaften Abschied zu nehmen. Sachlich tut sich eine Menge. Da müssen wir uns nicht verstecken.

Sind Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler eher die Ausnahme bei der Rückgewinnung?
Nein. Bei uns gelten die gleichen Kriterien wie für Naturwissenschaftler etc. Das zählt u.a. zu den guten Seiten der Exzellenzinitiative: Plötzlich müssen sich die deutschen Unis nach international arbeitenden Leuten umsehen. Sie tun es nicht immer, aber der Druck wächst, weil es eben zu den Kriterien der Exzellenz gehört.


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